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Upgrade auf Windows 10 – Folge 4

Einer der Kritikpunkte an Windows 10 ist seine bekannt gewordene „Datensammelwut“. Wenn man nach dem Upgrade beim ersten Start immer nur auf „Übernehmen“ oder „Expresseinstellungen verwenden“ klickt, räumt man Windows 10 sehr weit gehende Rechte zur Übertragung von Benutzerdaten an Microsoft ein.

Den einen mag das egal sein, aber für die übrigen Anwender: das kann man in den Griff bekommen. Für die erste Einrichtung gilt: Augen auf und Lesen. :-)

Im Bildschirm „Schell einsteigen“ sollte man also nicht auf „Expresseinstellungen verwenden“ klicken, sondern links unten auf das – wesentlich kleiner geschriebene – „Einstellungen anpassen“.
Übernehmen Sie nicht die Standardeinstellungen für die Privatsphäre, sondern achten Sie darauf, alle Schalter für Datenübermittlungsfunktionen auf „Aus“ zu stellen.

Danach sollte man bei der Einrichtung von Windows 10 im Schritt „Ganz Ihrs!“ zur Anmeldung am Computer kein Microsoft-Konto, sondern ein lokales Konto nutzen. Diese Möglichkeit wird allerdings auch wieder in kleiner Schrift auf dem entsprechenden Bildschirm angezeigt. Dort sollte man unten links auf „Diesen Schritt überspringen“ klicken.

Denn das Upgrade klappt auch ohne Microsoft-Konto, aber dann fallen viele Dienste wie Cortana oder OneDrive weg. Ein Microsoft-Konto kann jederzeit nachträglich eingerichtet und eingebunden werden.

Sie haben das Upgrade schon installiert? Keine Angst: Unter „Einstellungen – Datenschutz“ kann man später in Windows 10 alle Funktionen auch nachträglich noch ein- oder ausschalten.

Die Zeitschrift c’t hat eine umfangreiche Informationssammlung zum Gratis-Upgrade auf Windows 10 zusammengestellt.

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